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Unten und oben verbinden

Vielleicht werden Sie beim Ausprobieren auf der Piste feststellen, dass es beim "A nach oben" nicht einfach ist, gleichzeitig den Gegenstrom zu erzeugen und den Kontakt nach unten zu behalten. Dann kann es Ihnen helfen, dass Sie zuerst das "A nach unten" machen. Dadurch bekommen Sie eine gute Verbindung zum Boden. Dann führen Sie die Arme langsam in einem Bogen nach oben. Die von unten hinaufgehenden Hände werden Ihnen helfen, innerlich besser hinuntergehen zu können. Wenn die Arme in der Endstellung des "A nach oben" angekommen sind, fahren Sie in dieser Stellung weiter, um zum Beispiel das Panorama intensiv in sich aufzunehmen.

Für mich ist es auch schön, das "A nach oben" und das "A nach unten" durch langsames Auf- und Abschwingen der Arme zu verbinden. Ich beginne wie vorhin mit dem "A nach unten", führe die Arme langsam im Bogen nach oben, dann wieder nach unten usw. Wenn man ungestört fahren kann, erzeugt dieses kontinuierliche, ruhige Auf- und Abschwenken der Arme in der "A"-Stellung ein sehr schönes Körpergefühl.

Haben Sie Lust auf ein Experiment? Beginnen Sie mit dem "A nach unten" und führen Sie die Arme langsam im Bogen nach oben. Sind Sie mit Hilfe des aufsteigenden "A"-Bogens innerlich gut nach unten gekommen? Wenn Sie nun die Arme wieder nach unten schwenken, gehen Sie mit dem Gegenstrom nur so weit nach oben, dass Sie das Gefühl haben, das Zwerchfell hält einen Teil des Stroms auf und etwas davon bleibt unten. Mit etwas Übung bekommen Sie mit der Zeit das Gefühl, dass Sie beim Fahren nicht mehr mit den Augen in die Umgebung schauen, sondern aus dem Bauch heraus. Das ist gar nicht so schwer, und ein interessantes Gefühl. Gehen Sie auf diese Weise ruhig einmal etwas freier mit dem Gegenstromprinzip um.

Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass die "A"-Winkel unten und oben sehr schön ausgebildet sind, aber der Winkel auf dem Weg nach oben oder unten enger wird und eine Form wie ein Kühlturm entsteht: oben und unten breit, in der Mitte schmal. Versuchen Sie, das zu vermeiden. Sie profitieren mehr von der Bewegung, wenn die Armstellung in der Mitte breit ist und die Gebärde auf Herzhöhe offen und empfangend bleibt.